Utensilien zur Teeverkostung werden verwendet, um den Tee aufzubewahren und zu genießen. Verschiedene Dynastien hatten unterschiedliche übliche Teetrinkmethoden und daher unterschiedliche Utensilien für die Teeverkostung. Tang-Schalen, Song-Becher und Ming-Dou (Becher) entsprechen dem Tang-Brühen, dem Song-Schneebesen bzw. dem Ming-Einweichen.
Im modernen Teeleben sind die Utensilien für die Teeverkostung sehr vielfältig. Tassen, Untertassen, Schüsseln und Trinkbecher haben alle ihre eigene „Fangemeinde“, aber Teetassen sind am gebräuchlichsten und praktischsten.
Als unverzichtbares Utensil für die Teeverkostung sind Teetassen aus verschiedenen Öfen und aus verschiedenen Materialien erhältlich. Am häufigsten kommt jedoch Keramik zum Einsatz.
Zu den Steingutbechern gehören unter anderem solche aus Yixing-Purpurton in Jiangsu, Nixing-Keramik in Guangxi, Jianshui-Purpurkeramik in Yunnan und Dai-Keramik aus Xishuangbanna. Noch zahlreicher gibt es Porzellantassen, die in verschiedenen Brennöfen unterschiedliche Formen, Glasuren und Muster herstellen und so eine schillernde Vielfalt an Designs schaffen.
Teetassen gibt es in allen Formen und Größen, Stärken und Gewichten. Eine Überprüfung verschiedener Teetassen unter Teeliebhabern zeigt über 20 Arten, darunter konische Tassen, hufeisenförmige Tassen, Glockenbecher, herzförmige Tassen, hühnchenförmige Tassen-, sonnenblumenförmige Tassen-, handgepresste Tassen, sechseckige Tassen, Blumengöttin-Tassen, umgedrehte Glockenbecher, ofenförmige Tassen, hockerförmige Tassen- und Eiskübel Körbchen, runde Körbchen, Körbchen mit Fuß, Körbchen mit Stiel, Arhat-Körbchen, Meditationskörbchen, Körbchen mit gefalteter Taille und Körbchen mit geraden Seiten. Zu den Glasuren gehören Monochrom, Blau und Weiß, Doucai und Famille Rose. Zu den Dekorationen gehören bedruckte, eingeschnittene, geschnitzte, Sgraffito-, applizierte und durchbrochene Dekorationen (Linglong-Porzellan).
Mit dem Aufkommen der durch „Minimalismus“ geprägten „Song-Dynastie-Ästhetik“ bevorzugen Teeliebhaber einfarbig glasierte Teetassen. Ihre reinen und eleganten Farben, einfachen und fließenden Linien rufen ein Gefühl der Ruhe und Sanftheit hervor und vermitteln eine ästhetische Philosophie der Einfachheit und „Weniger ist mehr“ und spiegeln den einfachen und authentischen Zen-Zustand wider.
Inmitten des wachsenden Trends der „Ehrfurcht vor der Antike“ haben sich einige Teeliebhaber dem „Teebrauen aus der Tang- und Song-Dynastie“ verschrieben und klassische antike Teetrinkutensilien wie Seladon-Teeschalen aus Yue-Ware und schwarz glasierte Teetassen aus Jian-Ware nachgebildet und sie auf dem Tisch ausgestellt, in der Hoffnung, durch Tee eine Verbindung zu den Alten herzustellen. Was die Brenntechniken angeht, wurde auch die älteste Holzfeuerungsmethode wiederbelebt und erfreut sich aufgrund ihrer schlichten und eleganten Designs immer größerer Beliebtheit.
Modernes kreatives Design hat auch der Entwicklung von Teetassen neue Dynamik verliehen und strebt nach einer Einheit von Ästhetik und Zweckmäßigkeit. Dazu gehört die interdisziplinäre Integration verschiedener Materialien und Handwerke sowie die zeitübergreifende Verschmelzung chinesischer und ausländischer, alter und moderner kultureller Elemente.
